Der Preis der Sicherheit – Eine quantitative Betrachtung

2018-12-04 09:06 von Bettina Kretzschmar (Kommentare: 0)
Das kostet Sicherheit – Eine Veranstaltung sicher durchzuführen hat seinen Preis. Zumindest quantitativ. Aber wer bezahlt diesen Preis zur Sicherheit aller und ist das immer richtig so? Als Ergänzung zur qualitativen Betrachtung teilt die IBIT GmbH ihre Gedanken zum Thema „Quantität“ mit uns.

 ibit-monatlicher-beitrag-der-preis-der-sicherheit-quantitativ

Die IBIT GmbH stellt monatlich im Infoportal der App Beiträge zur Verfügung

 

Ein Beitrag der IBIT GmbH

Die Diskussion um die Kosten von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen schwelt schon lange. So lange, dass es sich lohnt, sie noch einmal kurz zusammenzufassen: Nach einer Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV 2015 hatte das Bundesland Bremen der DFL eine Gebührenrechnung über 425 000 Euro gestellt, wogegen sich die DFL im Mai 2017 vor dem Verwaltungsgericht Bremen mit einer Klage durchgesetzt hatte. Diese wurde im Februar 2018 wieder gekippt, als das Oberverwaltungsgericht Bremen die entsprechende Gebührenforderungen in einer Berufungsentscheidung für rechtens erklärte.

 

Nun mag man dem Fußball gegenüberstehen, wie man will – man tut sich in jedem Fall sehr gut daran, hier genau hinzuschauen und den ausgetauschten Argumenten gut zuzuhören – geht es doch um ganz grundsätzliche Fragestellungen, die für jeden Veranstalter relevant sind.  Es geht zum Beispiel um die Frage, ob der Staat ganz grundsätzlich für die Sicherheit im öffentlichen Raum verantwortlich ist oder ob er den Veranstalter an den Kosten beteiligen kann. In diesem Zusammenhang wird häufig das Wort „kommerzielle“ Veranstalter genutzt – was allerdings wieder zu einer ganz anderen Fragestellung und Diskussionsnotwendigkeit führt, die wir an dieser Stelle (erst einmal) aussparen.

 

Zahlenspiele sollen die Diskussion ergänzen, machen aber alles noch problematischer, da hier Äpfel mit nicht nur Birnen, sondern eher mit Bananen verglichen werden. „Allein die Polizeieinsätze zu den Spielen der Bundesligaclubs der obersten beiden deutschen Ligen schlagen mit rund 70 Millionen Euro oder 1,4 Millionen Arbeitsstunden bei der Polizei pro Jahr zu Buche".


Was die Sicherheit vergleichend noch so kosten kann, wer dafür aufkommt und ob das aus Sicht der IBIT so immer richtig ist, lesen Nutzer der APP SECmarket Business im vollständigen Gastbeitrag von Sabine Funk der IBIT GmbH im Infobereich der App, der auch im Webportal gelesen werden kann.

 

© Bild Teaser: IBIT GmbH

 

Weitere Neuigkeiten in dieser Rubrik:

Der Preis der Sicherheit - Eine qualitative Betrachtung

Die Zukunft der (Veranstaltungs-)Sicherheit

Herausforderungen für die Sicherheitsplanung

Wenn Politik und Veranstaltungen aufeinandertreffen...

 

 

Zurück