Schaden des Monats Juni

2019-06-03 10:14 von Bettina Kretzschmar (Kommentare: 0)

Im monatlichen Beitrag der ATLAS Versicherungsmakler wird regelmäßig ein realer Schadenfall aus der Security-Branche dargestellt und beurteilt.

Wenn drei Tage lang die Dusche auf Hochtouren läuft, dann lässt sich schon erahnen, welchen Schaden der Wasserdampf mit der Räumlichkeit anrichtet. Dahinter stecken laufende Wasserhähne, die vergessen wurden. Genau das gehörte zum Einsatz eines Sicherheitsmitarbeiters in der KiTa. Nur vergisst dieser ausgerechnet das Abstellen der Wasserhähne und das auch noch in der Ferienzeit. Wie geht es für den Sicherheitsdienstleister weiter?

 

secmarket-schaden-des-monats-juni-2019-atlas-versicherungsmaklerDie ATLAS Versicherungsmakler stellen monatlich einen "Schaden des Monats" vor

Der Fall:

Ein Sicherheitsdienstleister ist während der Weihnachtsferien für die Kontrolle in mehreren Kindertagesstätten zuständig. Ausdrücklich gehört es zu seinen Aufgaben, die Zirkulation des Wassers in den Rohren sicherzustellen und zur Verhinderung von Keimbildung in den Duschen diese lange durchzuspülen. Vereinbart ist, dass ein Mitarbeiter alle 72 Stunden alle Wasserhähne für mindestens fünf Minuten öffnet und danach wieder schließt. Zur Abtötung der Keime ist ebenfalls festgelegt, dass die Spülung mit heißem Wasser durchzuführen ist.

Am Schadentag vergisst der Mitarbeiter, das Wasser in den Duschen wieder abzustellen. Der Auftraggeber bemerkt dies drei Tage später nach Ferienende, als er wieder in die KiTa kommt. Aus dem heißen Wasser der Dusche hatte sich in erheblichem Umfang Wasserdampf entwickelt, der sich in einem kompletten Bereich der KiTa ausgebreitet hatte. Weitere Bereiche waren aufgrund von geschlossenen Türen nicht betroffen.

Schadenforderung:

50.000 € für Trocknungsarbeiten und Austausch der Möbel.

Situation Sicherheitsdienstleister:

Der den Schaden verursachende Mitarbeiter wurde vom Sicherheitsunternehmen ordnungsgemäß eingewiesen und entsprechend geschult. In diesem Fall handelt es sich um ein Augenblicksversagen des Mitarbeiters. Dem Mitarbeiter war das korrekte Vorgehen bewusst, jedoch hat er in dieser Situation fehlerhaft gehandelt und vergessen, das Wasser auszustellen. Da es sich um die letzte Kontrolle vor Ende der Ferien handelte, wurde der Schaden erst drei Tage später durch die KiTa-Leitung entdeckt.

Haftung des Sicherheitsdienstleisters:

Der Sicherheitsdienstleister muss sich das Versagen des Mitarbeiters vollumfänglich zurechnen lassen. Denn durch die Nichteinhaltung des Dienstleistungsvertrages bzw. der Dienstanweisung entstand ein beträchtlicher Sachschaden…

 

Wer zum Schluss für den Schaden aufkommt, lesen Nutzer der APP SECmarket Business im vollständigen Gastbeitrag von Bernd Schäfer der ATLAS Versicherungsmakler im Infobereich der App, der auch im Webportal gelesen werden kann.

 

© Bild Teaser: istock.com/Olivier Le Moal

 

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