Schaden des Monats Mai

2019-05-06 01:30 von Bettina Kretzschmar (Kommentare: 0)

Im monatlichen Beitrag der ATLAS Versicherungsmakler wird regelmäßig ein realer Schadenfall aus der Security-Branche dargestellt und beurteilt.

Fehlalarm im Möbelhaus. Die falsche Bearbeitung eines eingehenden Alarms, führt zur Schließung eines Möbelhauses und zur Verkettung von Folge-Ereignissen, die teuer zu stehen kommen. Was kommt nun auf den Sicherheitsdienstleister zu?

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Die ATLAS Versicherungsmakler stellen monatlich einen "Schaden des Monats" vor

Der Fall:

Ein Sicherheitsdienstleister ist für die Vor-Ort-Bewachung eines Möbelhauses während der Geschäftszeiten eingesetzt. Hierzu zählen unter anderem die Stellung von Ladendetektiven und die  Überwachung der Kassenbereiche. Zudem ist der Sicherheitsdienstleister zur Abarbeitung der eingehenden Feueralarme zuständig.

Im vorliegenden Schadenfall kommt es zu einem Fehlalarm, aufgrund eines Fehlers in der Abarbeitung. Folgendes ist passiert: Nach einem eingehenden Feueralarm benennt der Sicherheitsmitarbeiter den betroffenen Bereich, welcher von der Hausfeuerwehr zunächst überprüft wird. Danach entscheidet die Hausfeuerwehr über das Einleiten weiterer Maßnahmen. Hierzu werden vom Sicherheitsdienstleister entsprechende Laufkarten mit Kennzeichnung des auslösenden Alarmmelders ausgehändigt. Hierbei unterläuft dem Mitarbeiter ein Fehler, da eine falsche Laufkarte ausgeteilt wird, weshalb die Hausfeuerwehr fehlgeleitet wird. Mit Auslösen des Alarms beginnt eine Frist zu laufen, innerhalb derer sich die Evakuierung des Gebäudes stoppen lässt.

Hierzu muss die Hausfeuerwehr innerhalb dieser Frist Entwarnung geben. Da die Hausfeuerwehr nicht rechtzeitig zum auslösenden Brandmelder gelangt, um die Situation einschätzen zu können, läuft diese Frist ab und die Evakuierung wird eingeleitet. Parallel dazu wird die Berufsfeuerwehr automatisch alarmiert.

Schadenforderung:

500.000 € für Umsatzausfall und Kosten für die Berufsfeuerwehr.

Situation Sicherheitsdienstleister:

Der hier betroffene Mitarbeiter wurde vom Sicherheitsdienstleister ordnungsgemäß eingewiesen und entsprechend geschult. In diesem Fall handelt es sich um ein Augenblicksversagen des Mitarbeiters. Dem Mitarbeiter war das korrekte Vorgehen bewusst, jedoch hat er in dieser Situation fehlerhaft gehandelt.

Haftung des Sicherheitsdienstleisters:

Der Sicherheitsdienstleister muss sich das Fehlverhalten des Mitarbeiters vollumfänglich zurechnen lassen. Denn durch die Nichteinhaltung des Dienstleistungsvertrages bzw. der Dienstanweisung, entstand dem Auftraggeber ein enormer Vermögensschaden…

 

Wer zum Schluss für den Schaden aufkommt und was die ATLAS Versicherungsmakler für Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg geben, lesen Nutzer der APP SECmarket Business im vollständigen Gastbeitrag von Bernd Schäfer der ATLAS Versicherungsmakler im Infobereich der App, der auch im Webportal gelesen werden kann.

 

© Bild Teaser: istock.com/Olivier Le Moal

 

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