Schaden des Monats September

2018-09-01 02:44 von Bettina Kretzschmar (Kommentare: 0)

Im monatlichen Beitrag der ATLAS Versicherungsmakler wird regelmäßig ein realer Schadenfall aus der Security-Branche dargestellt und beurteilt.

Kühlkette unterbrochen – Ware dahin! Bei Außentemperaturen um die 38°C liefen die Tiefkühltheken der Supermärkte besonders auf Hochtouren. Da ein Ausfall einer Kühltheke die Waren der gesamten Kühlkette unbrauchbar macht, ist der Schaden immens. Bei derartigen Temperaturen sind aber auch die eingehenden Alarme in der Notrufserviceleitstelle (NSL) immens. Einer Sicherheitskraft wurde das zu viel, der Alarm wurde falsch eingestuft.

secmarket-schaden-des-monats-september-atlas-versicherungsmaklerDie ATLAS Versicherungsmakler stellen monatlich einen "Schaden des Monats" vor

Einblick in den Beitrag der ATLAS Versicherungsmakler

Der Fall:

Eine Supermarktkette hat zur Überwachung der Temperatur seiner Kühltheken die Alarmaufschaltung an einen Sicherheitsdienst vergeben.  Bei diesem wird bei Überschreiten einer gewissen Temperatur ein Alarm in der Notrufserviceleitstelle (NSL) ausgelöst. Nach Auslösen des Alarms muss der Dienstleister den vorgegebenen Maßnahmenplan kurzfristig umsetzen, der in diesem Fall folgende Punkte vorsieht:

  • Zu jeder Tageszeit soll telefonisch Kontakt mit dem Filialleiter aufgenommen werden.
  • Ist dieser nicht erreichbar, wird sein Stellvertreter umgehend kontaktiert.
  • Zur besseren Absicherung sieht die Kontaktliste noch drei weitere Personen vor, die im Alarmfall angerufen werden könnten.
  • Ebenfalls auf der Liste vertreten sind Technikunternehmen, die bei einer Benachrichtigung durch den Sicherheitsdienst die Behebung der Störung vornehmen sollen.

An einem Sommertag herrschen Außentemperaturen zwischen 30 – 38 C°. Aufgrund der hohen Temperatur kommt es zur Mittagszeit zu knapp 50 Alarmmeldungen in dem beschriebenen Objekt. Da es sich hierbei nach Abstimmung mit einem Mitarbeiter des Marktes um Fehlalarme handelt, werden diese durch den Mitarbeiter in der NSL immer wieder zurückgesetzt.

Dabei wird jedoch eine tatsächliche Alarmmeldung übersehen.  Eine Tiefkühltruhe fällt um 12:30 Uhr komplett aus, wodurch die darin befindliche Ware auftaut. Der Ausfall wird im Objekt von Kunden des Auftraggebers gegen 13:30 Uhr entdeckt, da die Kühlgutwaren bereits deutlich wärmer als gewöhnlich sind. Die Kühlkette ist unterbrochen. Der Sicherheitsdienst wird von der Supermarktkette für den eingetretenen Schaden haftbar gemacht.       

 

Schadenforderung

Ca. 8.000 € für die beschädigten Waren und ca. 2.000 € für die Entsorgung der Waren.

Situation Sicherheitsdienstleister:

Bedingt durch das heiße Wetter am Schadentag

 

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© Bild Teaser: istick.com/Olivier Le Moal

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